Sorgfältige Buchführung ist für jede Organisation eine conditio sine qua non. Ohne ordentliche Buchführung ist es unmöglich, die Wahrheit in ihrer ursprünglichen Reinheit aufrechtzuerhalten. Mahatma Gandhi (1869-1948), ind. Rechtsanwalt, Führer d. ind. Befreiungsbewegung

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder nehme ich zur Anwendung der durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 vom 14. August 2007 (BGBl. I S. 1912, BStBl I S. 630) neu geregelten allgemeinen Verlustabzugsbeschränkung für Körperschaften gemäß § 8c KStG wie folgt Stellung:
I. Anwendungsbereich
1 § 8c KStG ist auf unbeschränkt und beschränkt steuerpflichtige Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen i. S. d. § 1 Abs. 1 KStG anzuwenden. Auch Anstalten oder Stiftungen fallen in den Anwendungsbereich des § 8c KStG.
2 Die Abzugsbeschränkung gemäß § 8c KStG ist auf alle nicht ausgeglichenen und nicht abgezoge¬nen negativen Einkünfte (nicht genutzte Verluste) anwendbar und umfasst insbesondere die Verluste nach § 2a, § 10d (Verlustvor- und -rücktrag), § 15 Abs. 4, § 15a und § 15b EStG. § 8c KStG gilt für den Zinsvortrag nach § 4h Abs. 1 Satz 2 EStG entsprechend (§ 8a Abs. 1 Satz 3 KStG). Auf gewerbesteuerliche Fehlbeträge ist § 8c KStG gemäß § 1 0a Satz 9 GewStG entsprechend an¬zuwenden.
Den ganzen Beitrag lesen »
Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grün. Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil
Je weniger die Keite davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser Schlafen sie. Otto von Bismarck

Durch die Gesundheitsreform wird ab 1. Januar 2009 der neue Basistarif in der privaten Krankenversicherung (PKV) eingeführt. Private Krankenversicherer sind dann gesetzlich verpflichtet, den neuen Basistarif anzubieten.
Versicherte, die ab dem 1. Januar 2009 eine private Krankenversicherung abschließen, erhalten dabei ein uneingeschränktes Wechselrecht in den Basistarif eines beliebigen privaten Versicherungsunternehmens.
Für Bestandskunden mit Verträgen, die vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossenen wurden, werden die Voraussetzungen für den Wechsel in den Basistarif nun durch eine Kalkulationsverordnung des Bundesministeriums der Finanzen konkretisiert.
Hierbei wurde eine ausgewogene Lösung zwischen einer soliden Finanzierung der bestehenden Versicherungsverträge und einer Marktöffnung im Interesse der Versicherten erzielt.
Den ganzen Beitrag lesen »

Bundesfinanzministerium schließt Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im GebäudereinigergewerbeBundesfinanzminister Peer Steinbrück hat am 10. Juli 2008 in Berlin gemeinsam mit dem Bundesinnungsmeister des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) Dieter Kuhnert und Frank Wynands, Vorstandsmitglied der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) die Bündniserklärung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Gebäudereinigergewerbe unterzeichnet.
Neben den bereits geschlossenen Bündnissen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden in der Bauwirtschaft, dem Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe und der Fleischwirtschaft belegt dieses Bündnis einmal mehr den breiten gesellschaftlichen Konsens gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in Deutschland.
Den ganzen Beitrag lesen »
Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit. Oskar Blumenthal
Eine Maske verrät uns mehr als ein Gesicht. Oscar Wilde
Steuerwissen kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken und den Erfahrungen über das Gelesene.

in den vergangen Tagen haben wir davon berichtet, dass sich das BMF in einem Schreiben zur Zuordnung der Steuerberatungskosten zu den Bereichen Betriebsausgaben, Werbungskosten oder private Lebensführung geäußert hat.
Den ganzen Beitrag lesen »

Das Niedersächsische FG hat entschieden, dass die Abschaffung der Abzugsfähigkeit privater Steuer – beratungskosten als Sonderausgaben ab 2006 verfassungsgemäß ist.
Niedersächsisches FG, Urteil v. 17.1.2008, 10 K 103/07
Den ganzen Beitrag lesen »

Die wechselseitige Übernahme von Darlehensverbindlichkeiten durch Schwestern ist nur dann nicht missbräuchlich, wenn auf einer Seite zusätzlich der Ehemann einer Schwester beteiligt ist.
BFH, Urteil v. 29.8.2007, IX R 17/07, Haufe Index 1887748
Den ganzen Beitrag lesen »

Mit dem Jahressteuergesetz 2007 vom 13. Dezember 2006 (BGBl. I 2006 S. 2878, BStBl I 2007 S. 28) wurde mit § 37b EStG eine Regelung in das Einkommensteuergesetz eingefügt, die es dem zuwendenden Steuerpflichtigen ermöglicht, die Einkommensteuer auf Sachzuwendungen an Arbeitnehmer oder Nichtarbeitnehmer mit einem Steuersatz von 30 Prozent pauschal zu übernehmen und abzuführen.
Hierzu einige Details:
Den ganzen Beitrag lesen »

Das Jahressteuergesetz 2009 umfasst eine Vielzahl von Verbesserungen in verschiedenen Bereichen des Steuerrechts. Die Maßnahmen betreffen ganz unterschiedliche Bereiche
- von Gesundheitsförderung, über die
- Bekämpfung von Steuerstraftaten oder
- extremistischen Vereinen bis hin zur
- Eigenheimzulage und

Der Arzt ist zwar an die Schweigepflicht gegenüber seiner Patienten gebunden; ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch mit folgenden Angaben muss er trotzdem nachgewiesen werden:
Den ganzen Beitrag lesen »

Betrieblich veranlasste Geschenke, die der Empfänger als notwendiges Betriebsvermögen behandelt und bei dem das Geschenk nach seiner Art nach nur eine betriebliche Nutzung möglich ist, fallen nicht unter die Abzugsbeschränkung.
Den ganzen Beitrag lesen »

Geschenke an Geschäftsfreunde, Kollegen sind steuerlich nur abzugsfähig, wenn ihr Wert 35 € nicht übersteigt. An der Abzugsfähigkeit ändert sich grundsätzlich nichts.Geschenke über 35 € pro Jahr und Beschenktem sind weiterhin nicht abzugsfähig. Der Beschenkte hat den geldwerten Vorteil des Geschenks – wie bisher auch – als Einnahme zu versteuern. In der Praxis wurde dies aber kaum verfolgt, zumal dem Beschenkten der Wert des Geschenkes fehlte.
Den ganzen Beitrag lesen »